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Leitbild Grundschule

Leitbild_Grundschule_2009.pdf

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Ihre Ansprechperson:

Christoph Himmelsbach

Für den Pavillon im Pausenhof wird aus einem Gemisch von Stroh und Lehm der Baustoff für die Wände hergestellt. Eine lustige Arbeit.
Die ganze Klasse muss sich ins Zeug legen, damit es eine schöne Furche gibt.
Oft finden an den Jahresfesten Aufführungen von lange vorher geübten Theateraufführungen statt. Hier ein Bild vom Weihnachtsspiel.

Grundschule

In der Grundschule werden 40 interne und externe Kinder vom 7.-15. Lebensjahr in niveaudurchmischten Klassen von fünf bis sieben Schülern betreut.
Die Kinder werden in der Regel 7-8 Jahre in der gleichen Klassengemeinschaft gefördert und von denselben Lehrkräften begleitet. Die Pflege von langfristigen Beziehungen hilft den Kindern, Halt und Sicherheit zu bekommen.
Der Unterricht in der Klasse wird durch Stützunterricht und verschiedene Therapien ergänzt. Fachstunden finden in kleineren Gruppen statt Die Kinder erhalten umfassende heilpädagogische Hilfe und Förderung.
Der Schultag und das Schuljahr sind klar strukturiert durch regelmässig wiederkehrende Ereignisse, die dem Kind Sicherheit und Halt vermitteln. So beginnt und endet der Unterrichtstag mit einem gemeinsamen Morgen- und Abendkreis. Durch die Pflege der Jahresfeste bekommt das Schuljahr einen nachvollziehbaren Rhythmus, was das Gefühl für zeitliche Abläufe stärkt.
Jeder Tag hat sein spezielles Gesicht. Dies hilft dem Kind, sich im Wochenablauf zurecht zu finden, so beginnt z.B. der Montag mit gemeinsamem Chorsingen, und am Freitag schliessen wir die Woche mit einer kleinen gemeinsamen Feierstunde ab.
In der ersten Unterrichtssequenz steht die Förderung der Eigenwahrnehmung und der Gruppendynamik mit Hilfe von Elementen der Musik, Sprache und Bewegung im Vordergrund.
Danach bearbeiten wir über längere Zeit ein Sachthema (Epochenunterricht), das jeweils auf dem individuellen Niveau in den Förderstunden in Kleinstgruppen vertieft werden kann. Sprachliche, geschichtliche und mathematisch-naturwissenschaftliche Themen werden so bearbeitet. Der Schüler kann sich über längere Zeit in den gleichen Inhalt einleben und gewinnt dadurch an Sicherheit und Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten.
Parallel zu diesen Epochen werden die grundlegenden Fähigkeiten im Lesen, Schreiben und Rechnen in regelmässigen Übstunden gepflegt.
Im zweiten Teil des Morgens und an den Schulnachmittagen stehen neben den Förder- und Übstunden, vor allem handwerkliche und künstlerische Fächer wie Eurythmie, Singen, Musik, Malen, textiles Werken, Werken mit Holz oder Ton auf dem Stundenplan.
Turnen, Reiten und Projekte im Freien wollen eine gesunde Freude an der Bewegung und der Natur wecken.
Ebenso wichtig wie regelmässiger Rhythmus und klare Strukturen ist eine bewusste Änderung der etablierten Gewohnheiten. Dies geschieht durch Theaterprojekte, Schulreisen, Lager, Museumsbesuche, Schwimmbad- oder Kunsteisbahnbesuche, Treffen mit anderen Klassen, Projektwochen mit speziellem Stundenplan und vieles mehr.
Nach Beendigung der Grundschulzeit treten die Schüler in der Regel in die Werkschule der Sonnhalde über.

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